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Übersicht

Eine kleine Wracktour vor unserer Expedition...

Es ist Samstag und wir haben noch zwei Tage bis zum Beginn unserer Polenexpedition (über die ich gesondert berichten werde, sobald die Texte vom staatlichen Museum freigegeben wurden).

Wie kann man die Zeit bis dahin am besten nutzen? Richtig! Man geht tauchen. Also haben wir in der Nähe von "Hel" zwei bekannte Wracks betaucht. Zum einen die so genannte Abille, ein alter Fisch Trawler und ein russisches U-Boot. Beide Wracks sind bekannt und stellen ein beliebtes Ausflugsziel für Sport- und Techtaucher dar.

Unser Plan bestand darin diese beiden Wracks zu tauchen und gleichzeitig mit den Expeditionstauchern vertraut zu werden, die wir bis dahin noch nicht kannten. Auch sollten unsere Rebreather getestet werden. Bleimenge in Ordnung? Teamkommunikation? Kamerahandling? Alles Dinge die idealerweise bei einem "Setup Tauchgang" geprüft und angepasst werden konnten.

Wrack Abille

Zuerst wurde die Abille angefahren, dieser alter Fisch Trawler liegt in der geschützen Bucht vor Danzig in ca. 40m Wassertiefe. Wir hatten wirklich Glück, dass Wetter bescherte uns eine spiegelglatte Ostsee. Als wäre das nicht schon genug Glück, so bescherte uns an diesem Tag die Ostsee Sichtweiten, wie man sie sonst nur aus dem Mittelmeer kennt. Ab der 20m Tiefenmarke tauchten die ersten Siluetten des Wracks auf. Eine Lampe wurde schlichtweg nicht benötigt! Das gesamte Wrack konnte vom Heck bis fast zum Bug überschaut werden - unglaubliches Glück!

Wir also das Wrack abgetaucht und auch gleichzeitig die Videoausrüstung getestet - wie das immer so ist, die Lampe war natürlich defekt und musste im Nachgang ersetzt werden, dafür sind diese "Setup Dives" aber ja auch prinzipiell gedacht ;-)

Das Wrack selber liegt vorbildlich auf dem Kiel und ragt mit seinen schätzungsweise 10m Höhe wunderschön in das klare, leicht grüne Wasser der Ostsee. Das Wrack ist mit seinen ca. 40m Länge eher überschaubar, so dass man nach 45min. Grundzeit wirklich alles gesehen hat. Folglich haben wir den Aufstieg entsprechen eingeleitet, unsere Deko absolviert und sind von unserem Vehicle an der Oberfläche sicher aufgenommen worden.

Im Anschluss noch was gegessen und bereits die Pläne für den nächsten Setup Dive geschmiedet - das russische U-Boot in ca. 38m schien uns für diesen Zweck genau richtig.

Das russische U-Boot...

Dieser Tauchgang war da schon ein bisschen anspruchsvoller. Als wir am Tauchplatz des U-Bootes ankamen war es mittlerweile dunkel, und wir mussten zusätzlich mit Erschrecken feststellen, dass ein Fischernetz direkt über der markierten Wrackposition schwebte. Lange Diskussionen folgten. Zu gefährlich? Akzeptabel? Abbrechen? Tauchen? Zu Dunkel? Fragen über Fragen und am Ende „siegten“ die Optimisten und Raffal, Alien und ich entschieden sich für den Tauchgang.

Das Abtauchen war schon wirklich ein wenig „tricky“ überall Netze und kaum noch Tageslicht vorhanden, aber wir wussten von unserem Kapitän, dass das Netz max. 4m tief war, somit konnte die Strecke schnell überwunden werden. Am Wrack angekommen, tat sich der zu 2/3 eingesandete Rumpf des U-Bootes auf. Die Boje war also exakt platziert worden – Gott sei Dank. Das Wrack wurde inspiziert und mit der Kamera ausführlich gefilmt. Die Luken sind alle offen, nicht zuletzt, weil das U-Boot damals abgeschleppt wurde und dann plötzlich versank. Wann und warum ist leider nicht mehr bekannt, aber frühere Penetrationen haben ergeben, dass sich nichts Aufregendes mehr in dem Boot befindet.

Nach der zweiten Umrundung haben wir den Aufstieg in Richtung Netz eingeleitet. Wir wussten alle was uns erwartet und waren entsprechend mental darauf eingestellt, also wurde der Aufstieg sehr aufmerksam durchgeführt, jeder überprüfte den Anderen um sicherzustellen, dass nicht doch noch irgendwo das Netz auftaucht. Eine schöne Übung übrigens für erhöhten Taskload. Dunkel, Netz über einem, Rebreather, Kamera, Stagehandling, Beobachten, Kommunikation, Freiwasseraufstieg. Da kommt einiges zusammen…

Gut, aber es hat alles in der gewohnten Qualität funktioniert wie es sein soll. Sicher an Bord angekommen, konnten wir stolz das erstellte Video präsentieren und uns auf ein kühles Blondes in unserer Pension freuen.

Ein wunderschöner Tag, der leider viel zu schnell verging...

In diesem Sinne...

Fotos

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