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Übersicht

Sinn und Zweck:

Das Finimeter informiert den Taucher über den aktuellen Druck in seinen Flaschen. Durch den fluoreszierenden Hintergrund ist die Skala auch noch im Dunkeln abzulesen.

Varianten:

Finimeter gibt es in verschiedenen Varianten. Es sollte immer darauf geachtet werden, dass die Skaleneinteilung 1/3 Reserve aufweist und in der Maßeinheit bedruckt ist, die dem Taucher geläufig ist. Insbesondere für das technische Tauchen müssen Finimeter eingesetzt werden die über eine Kristallglasscheibe verfügen, welche vollständig durch den Rand des Finimeters eingelassen ist. Kostengünstigere Finimeter bieten dies oft nicht und neigen bei großen Umgebungsdrücken zum zerbersten.

Mindestvoraussetzung:

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DIR Anwendung:

Innerhalb der DIR Anwendung kommen handelsübliche Finimeter zum Einsatz, soweit sie den Mindestanforderungen entsprechen. Einziger Unterschied im Einsatz ist, dass der standardmäßig mitgelieferte Plastikschutz entfernt wird. Das Entfernen gibt den Blick auf alle O-Ring gedichteten Kupplungen frei. Fehler können so möglichst früh entdeckt werden.

Aus hygienischer Sicht ist es ebenfalls sinnvoll den Schutz zu entfernen, da es zwischen dem Finimeter und dem Plastikmantel nie richtig austrocknen kann und sich schnell Pilzkulturen entwickeln können. Durch das Entfernen können die Teile schneller abtrocknen, was letztlich auch das Material im Hinblick auf Korrision entlastet.

Das Finimeter wird mittels eines Karabiner am linken D-Ring des Bauchgurtes befestigt. Die Befestigung selber kann auf zwei Arten erfolgen. Leider entstehen hier immer wieder Diskussionen über die Ausführung dieser Befestigung.

  1. Der Karabiner wird mittels eines O-Ringes und eines Kabelbinders befestigt. Diese Variante hat den Vorteil, dass es sich um eine lösbare, bzw. abreißbare Verbindung handelt. Die Überlegungen gehen dahin, dass wenn sich das Finimeter unglücklich verhakt zur Not immer noch abgerissen werden kann.
  2. Im Grunde ist die Befestigung die selbe, nur dass der O-Ring durch eine Schnur ersetzt wird (Caveline). Diese Verbindung ist nicht abreißbar und muss im Notfall durchgeschnitten werden.

Welche dieser Varianten die Beste ist, bleibt jedem selber überlassen. Ich persönlich habe meine Ausrüstung von der O-Ring-Lösung auf die Caveline-Befestigungen umgestellt. Für die Personen die eine Cavelineverbindung bevorzugen, habe ich im Bereich Utilities & Know How eine kleine Anleitung erstellt. Einfach diesem Link folgen.

Ein Entfernen der Caveline mit einem Messer hat sich übrigens in Versuchen als unproblematisch herausgestellt. Jedoch benötigt man für den Schneidevorgang Zeit und beide Hände, was in Notsituationen eine zusätzliche Belastung darstellt.

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Ein weiterer Aspekt innerhalb der DIR Anwendung ist die Sauerstofftauglichkeit. Hier sollte darauf geachtet werden, dass innerhalb des Finimeters nur sauerstofftaugliche O-Ringe und Fette eingesetzt werden. Der Einsatz dieser O-Ringe ist weniger den Hauptflaschen gedacht. Die Überlegungen gehen dahin, dass in Notsituationen der Ersatz-Automat unter Wasser an eine Stage montiert werden muss. Ist dies tatsächlich erforderlich muss sichergestellt sein, dass der verwendete Automat sauerstofftauglich ist, dazu zählt auch das Finimeter.

Technische Eckdaten:

Tolerierbare Messfehlerangaben waren leider nicht Ausfindung zu machen, daher wird davon ausgegangen, das die unten genannten Hersteller aller erforderlichen technischen Eckdaten erfüllen und zugleich definieren.

Pflege / Wartung:

Ein Finimeter sollte in dem selben Rhythmus wie die Lungenautomaten gewartet werden. Der Swifler und/oder dessen O-Ringe sind im Falle einer Undichtigkeit zuerst zu kontrollieren und ggf. auszutauschen.

Hersteller:

Uwatec, Halcyon, mares, Sepadiver

Negativ Beispiele:

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Kommentare

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Anmerkung:

Bereits erfolgte Kommentare:

Rolf, 26.11.2011 - 10:52 Uhr
Hallo Wilke, danke für deinen Hinweis. Ich bin dir natürlich nicht böse und
nehme jeden Hinweis und Tipp gerne an. Schönes Wochenende und liebe Grüße,
Rolf

wilke, 24.11.2011 - 21:46 Uhr
Hallo zusammen,ich will keine Diskussionen führen die sinnfrei sind, aber es ist mir
schon wichtig, darauf hinzuweisen, dass ein längerer Schlauch nicht erforderlich ist
und sogar kontraproduktiv sein kann. 56cm passen exakt und gerade bei 2 Stages ist diese
Länge sehr hilfreich, ein längerer Schlauch stört hier zu schnell weil der
Finischlauch dann im Bogen vom Körper absteht. Diese \"Schlaufe\" ist beim
Stagehandling im Weg. Tip bei 2x Stages für JJ: Karabiner vom Fini ist immer oben
;-), dann passt\'s super und die Gefahr des verhakeln ist auch gebannt. Und Rolf: Wenn
dein Fini tatsächlich so kurz ist wie du beschreibst, dann hast du im \"DIR
Sinne\" echt schwere Fehler in deiner Konfiguration. Die Länge passt bei
korrekter Konfiguration immer und man gewöhnt sich sehr schnell daran, also sei mir
nicht böse wenn ich die Beschreibung nicht anpasse, sondern Dir empfehle, dass Du
Dich anpasst ;-) LG Wilke

Rolf, 24.11.2011 - 16:46 Uhr
Hallo JJ, habe mir bereits neue bestellt. Danke dir. Liebe Grüße, Rolf

JJ, 24.11.2011 - 00:40 Uhr
Hallo Rolf, ich kann dich beruhigen, auch anderen geht es so. Ich habe letztens, als mehr
als 2 Stages mit von der Partie waren, feststellen müssen, daß spätestens
hier nix mehr geht -> längerer HD-Schlauch ran & alles war wieder gut!
Langfristig lohnt sich die Investition also! LG, JJ

Rolf, 23.11.2011 - 17:50 Uhr
Hallo Sebastian, leider ist dass bei mir mit einem 56cm langen HD-Schlauch nicht
möglich. Bei mit endet das Fini, bis auf 10cm, fast unter der Achsel. Und dass, ist
einfach zu kurz. Viele Grüße und danke für den Tipp, Rolf

Sebastian, 23.11.2011 - 16:59 Uhr
Hallo Rolf, wenn du den Finischlauch an der Linken ersten Stufe deiner Doppelflasche hast
und diese an einem Backplate trägst sollte der Schlauch, wenn du ihn ausgeclippt
hast, bis etwa vor die brust reichen wo du das Fini bequem ablesen kannst. Gruß,
Sebastian

Rolf, 23.11.2011 - 16:27 Uhr
Hallo Matthias, danke für die Info. Mir ist das schon klar. Ich finde es halt
interessant, wenn man sich untereinander austauscht. Viele Grüße, Rolf

Matthias, 23.11.2011 - 11:53 Uhr
Rolf, die hier beschriebenen Schlauchlängen sind keinesfalls fest bindend. Es sind
Empfehlungen und GUE schreibt auch nicht vor, dass man sie nur so tauchen soll!! Nimm
einfach einen längeren und fertig, macht es euch nicht immer so kompliziert.

Rolf, 22.11.2011 - 18:18 Uhr
Hallo Wilke, entsprechend den Dir-Empfehlungen, tauche ich mein Fini, seit kurzem, mit
einem 56 cm langen HD-Schlauch. Bei meinem ersten TG, mit dieser Konfiguration, konnte ich
mein Fini kaum ablesen. Der Schlauch, ist einfach zu kurz. Ich würde mich freuen,
wenn du die Schlauchkonfiguration erneut beschreiben würdest. Eine falsche
Schlauchführung meinerseits, schließe ich derzeit aus. Vielen Dank und liebe
Grüße, Rolf

Wilke Reints, 15.03.2011 - 23:05 Uhr
Hi Stephan, wenn man so will ist das ein \"simulierter\" O-Ring, er erhöt
den Abstand zwischen Schlauch und Fini, so dass ich mit Trockentauchhandschuhen besser
greifen kann. Liebe Grüsse Wilke

Stephan, 12.03.2011 - 13:30 Uhr
Hi! Warum hast du das Fini und den Primary Regler mit einer grossen lockeren
Cavelineschlaufe festgemacht? Warum nicht eng und stramm oder per
Kabelbinder? Gruß