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Übersicht

Sinn und Zweck:

Es ist jedem klar, dass komplexe Kommunikationen unter Wasser kaum mit den üblichen Hand- oder Lampensignalen möglich sind. Aus diesem Grund sollte jeder Taucher so genannte "Wetnotes" mit sich führen. Dieses taschenbuchgroße Heft kann unter Wasser mit Hilfe eines Bleistiftes beschrieben werden und ermöglicht so das übermitteln von Informationen an den Tauchpartner. Gleichtzeitig können weitere, beliebige Notizen in dem Heft eingetragen werden. Angefangen von Lageplänen bis hin zu Dekompressionsinformationen oder sogar die gesamte Tauchgangsplanung.

Anwendungsbereich:

Im Prinzip erstreckt sich der Anwendungsbereich über das gesamte Spektrum des Tauchsports. Jeder Taucher sollte die Möglichkeit haben seinem Tauchpartner weitergehende Informationen zukommen zu lassen. Dies vereinfacht den Tauchgang und gestaltet ihn letztlich auch sicherer. Klar ist aber auch, dass Wetnotes "Leben retten" können. Sollte wärend der Dekompressionsphase etwas passiert sein, so kann der Taucher seine Wetnotes mit einer Botschaft für die Oberflächencrew beschreiben. Um die Nachricht sicher nach oben übermitsteln zu können, werden die beschriebenen Wetnotes einfach an die Boje geklickt. Aus diesem Grund ist übrigens an den Halcyon Bojen ein kleiner D-Ring angebracht. Andere Bojen haben diesen eher selten, was ein Benachrichtigen der Oberflächencrew erheblich erschwert.

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Voraussetzungen:

Der Taucher sollte tatsächlich Wetnotes in Form eines Taschenbuches verwenden. Hier sind in der Regel ausreichend Blätter enthalten, die nach belieben beschrieben werden können. Schreibtafeln für den Arm sind ungeeignet - zu wenig Platz und unter Wasser kaum beschreibbar, stellen diese Tafeln nur eine zusätzliche Belastung dar. Die Wetnotes sollten die Möglichkeit bieten einen Stift aufzunehmen. Als Stift kommen nur Kunststoff-Bleistifte in Frage. Metallteile innerhalb eines Stiftes werden schnell korridieren und nicht lange funktionieren. Logischerweise muss der Stift mit einer Caveline fest mit den Wetnotes vernbunden sein. Ein "loser" Stift ist schnell verloren und dann helfen die schönsten Wetnotes nichts mehr, wenn man nichts mehr zum Schreiben hat.

Neben dem befestigten Stift müssen natürlich die Wetnotes selber auch an der Ausrüstung zuverlässig befestigt werden können. Dazu eignet sich am besten ein Karabiner, wie er z.B. auch am Long Hose, dem langen Schlauch, verwendet wird.

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Übungsbeschreibung:

Die Übung an sich besteht darin dem Tauchpartner einer Nachrricht zu übermitteln, dabei ist der Inhalt weniger wichtig, hier geht es darum, dass sich zwei Taucher gegenüberstellen, sauber austariert sind und in der Lage sind eine Nachrichtzu schreiben, ohne dabei den Trimm zu verlieren. Idealerweise kann man "Vier Gewinnt" spielen. Hier bei muss man überlegen, ist also abgelenkt, und muss die Wetnotes immer wieder seinem Partner rüberreichen.

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In Ergänzung zu der Schreibübung und dem hin- und herreichen der Wetnotes, kann man auch das Verstauen der Wetnotes in der Beintasche gut üben. Je nach Handschuhsystem kann dies sogar die größter Herausforderung darstellen. Auch hier gilt, die Tauchpartner stehen sich gegenüber und verlieren nicht den Trimm und halten exakt die Tiefe. Exakt meint hier eine max. Abweichung von 0,2m

Kurz und bündig:

Wetnotes sind wichtig, der Umgang ist manchmal eine weitere Belastung, insbesondere wen die Wetnotes verwendet werden um kritische Situationen zu beschreiben oder mitzuteilen. Eine sicherer Umgang ist hier unbedingt erforderlich - außerdem können diese Unterwasserspiele ganz hervorragend die (Deko) Zeit verkürzen.

In diesem Sinne. Und viel Spaß beim Üben...

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