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Der Rebreather ruft ...

Es ist soweit, die Entscheidung ist gefallen, es gibt kein zurück! Ein Rebreather muss her, zumindest habe ich mir das eingeredet. "Ja, ja, wenn das offene System nicht mehr reicht dann braucht man einen Rebreather - nur so kann man schließlich die unendlichen Unterwasserweiten erforschen" So oder so ähnlich könnte man argumentieren, aber in meinem Fall würde ich einfach sagen, dass ich einfach so ein "Teil" haben wollte, Offen hin oder her, ein Rebreather zieht einen doch irgendwie magisch an.

Gut, über GDS bestellt und gleich mal mit Achim und Norbert nach Portofino gefahren um ein solches Gerät ausgiebig zu testen. Warmes Wasser, herrlicher Sonnenschein und tolle, einfach zu betauchende Wracks stellten die ideale Einstiegskulisse dar.

Getaucht wurde ein AH-1 von GDS. Ein passiver, halbgeschlossener Kreisel, nach dem Vorbild eines RB80, dem wohl bekanntesten Rebreather innerhalb der DIR Welt. Das schöne an dem Trip war letztlich, dass Achim's Original RB80 auch verfügbar war und man so wunderbar AH-1 und RB80 miteinander vergleichen konnte. Eigentlich sind die beiden Geräte baugleich, man kann also tatsächlich die Teile untereinander tauschen und in dem jeweils anderem Gerät tauchen. Einziger Unterschied stellen die Gegenlungen selber dar. Im direktem Vergleich würde ich dazu tendieren, dass die Gegenlunge vom AH-1 sich einfacher und damit leichter atmet. Letztlich scheint das AH-1 etwas besser verarbeitet zu sein. Egal, hauptsache der Atemwiderstand ist gering und die Geräte funktionieren.

Portofino - Wir kommen

Zurück nach Portofinio - bzw. zu der Anfahrt. Regen! Nur Regen. Fast 800km nur Regen - unglaublich. Man kann sich vorstellen, dass nach 800km Dauerregen keiner im Fahrzeug daran glaubte, dass das Wetter auch nur einen Hauch besser werden würde. Ich glaube zum Ende wären wir schon froh gewesen, wenn es nur ein bisschen "genieselt" hätte. Aber es kam völlig anders, ca. 100km vor dem Endziel riss der Himmel auf, die Sonne war zu sehen und ab diesem Zeitpunkt sollte sie uns auch die ganze Woche nicht mehr verlassen. Gefühlte 18°C und tatsächliche 10°C.

Das Wetter war also spitze, Bruno, der Baseninhaber, gut gelaunt und wir voller Tatendrang. Beste Voraussetzungen also.

Ich könnte jetzt jeden einzelnen Tauchgang in allen Einzelheiten beschreiben, allerdings wäre das arg langweilig, denn so fürchterlich spannend waren die von uns angetauchten Wracks dann auch wieder nicht. Das tiefste Wrack stellte die alt bekannte "Genova" auf knapp 55m dar. Der Tauchgang hier hat relativ kurz gedauert und ist letztlich auch aufgrund der schlechten Sichtverhältnisse keine weitere Beschreibung wert.

Mohawk Dee

Netter war da schon das Wrack "Mohawk Dee". Hier haben wir im wahrsten Sinne des Wortes die Zeit vergessen und wirklich ausgiebig die ehemaligen Aufbauten studiert. Die Grundzeit von knapp 80min auf durchschnittlich 32m vergingen wie im Flug! Zwei Rebreather an einem Wrack - kaum Blasengeräusche, kein Lärm, kein zischen der Atemregler, einfach still. Ein wirklich nettes Erlebnis. Leider war die Fischpopulation nicht alzu ausgeprägt, so dass ich nicht wirklich testen konnte ob ein Annähern mit einem Rebreather erfolgreicher abläuft als mit einem offenen System.

Die Deko war dann auch irgendwann um und zwei glückliche Taucher saßen wohlbehütet auf dem Deck von Bruno's Boot.

Vielleicht ist das Wrack im Naturschutzgebiet noch ein Erwähnen wert. Hier sind wir immerhin im 40m Bereich das Wrack abgetaucht - auch nett aber nicht obligatorisch.

Kurz um der Kurztrip war nett, Achim, Norbert und ich haben sich ideal ergänzt und jede Menge Spaß miteinander gehabt...

In diesem Sinne, hoffe es hat gefallen.

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